Wellplayd digitalisiert Good Governance für Sportvereine und -verbände in Deutschland. Die Plattform ermöglicht es Organisationen, rechtliche Anforderungen wie Führungszeugnisse, digitale Signaturen und Meldestellen DSGVO-konform und ohne IT-Kenntnisse umzusetzen.

Kunde
Wellplayd
Leistung & Technik

Wir haben wellplayd mit gegründet und waren für die technische Umsetzung verantwortlich. Die Plattform macht Good Governance im Sport endlich zugänglich – digital, intuitiv und rechtssicher.

wellplayd.png

Wellplayd: Wie wir Good Governance im Sport digital machen

Es gibt Momente, in denen man Teil von etwas wird, das größer ist als man selbst. Für uns war das der Moment, als wir die Chance bekamen, wellplayd technisch umzusetzen – eine Plattform, die den deutschen Sport grundlegend verändern kann.

Der Sport hat ein Problem – und keiner redet darüber

Rund 90.000 Sportvereine gibt es in Deutschland. Sie sind das Rückgrat unserer Gesellschaft, Orte, an denen Millionen von Menschen zusammenkommen, sich bewegen, Gemeinschaft erleben. Doch hinter den Kulissen sieht es oft anders aus: Ehrenamtliche Vorstände kämpfen mit Ordnern voller Dokumente, rechtliche Anforderungen werden komplexer, und Themen wie Gewaltprävention und Kinderschutz erfordern Prozesse, die viele Vereine schlicht überfordern.

Wir haben mit unzähligen Vereinsvorständen gesprochen. Immer wieder hörten wir die gleichen Geschichten: "Wir wissen, dass wir das machen müssen, aber wir wissen nicht wie." Oder: "Wir haben keine Zeit dafür." Und manchmal auch: "Wir haben Angst, etwas falsch zu machen."

Die Vision: Was wäre, wenn es einfach wäre?

Die Idee zu wellplayd entstand aus der Praxis heraus. Janina Jaspers und das Gründerteam erkannten durch ihre Arbeit im Sport ein wiederkehrendes Muster: Vereine wollten ihre Strukturen professionalisieren, scheiterten aber an der praktischen Umsetzung. Die rechtlichen Anforderungen waren da, die Bereitschaft auch – nur die Werkzeuge fehlten.

Aus dieser Erkenntnis entstand die Vision für wellplayd: Keine komplizierte Verwaltungssoftware, sondern eine Plattform, die so intuitiv ist, dass sie auch ohne IT-Kenntnisse funktioniert. Eine Lösung, die verantwortungsvolle Vereinsführung nicht zur Bürde macht, sondern zum selbstverständlichen Teil des Vereinslebens.

Unsere Rolle: Die Vision technisch zum Leben erwecken

Als Mitgründer und technisches Team war es unsere Aufgabe, diese Vision in eine funktionierende, skalierbare Plattform zu übersetzen. Die Herausforderung: Eine Software entwickeln, die hochkomplexe rechtliche Anforderungen erfüllt, aber gleichzeitig so einfach zu bedienen ist, dass ehrenamtliche Vereinsvorstände sie gerne nutzen.

Was wellplayd anders macht

Alles an einem Ort

Schluss mit Ordnern, E-Mail-Ketten und verstreuten Dokumenten. Bei wellplayd läuft alles zentral zusammen: Führungszeugnisse prüfen, Verhaltenskodizes digital unterschreiben, Meldungen entgegennehmen, Aufgaben verteilen. DSGVO-konform und rechtssicher.

Digitale Signaturen, die vor Gericht halten

Kein Ausdrucken, Unterschreiben, Einscannen mehr. Mit unserer digitalen Signatur-Funktion können Dokumente rechtsverbindlich unterzeichnet werden – in Sekunden statt Tagen.

Sichere Meldestellen

Anonyme und nicht-anonyme Meldungen können über wellplayd sicher erfasst und bearbeitet werden. Damit schaffen Vereine einen geschützten Raum, in dem Betroffene ihre Stimme erheben können.

Prozesse, die funktionieren

Die Gründer haben mit Expertinnen und Experten aus Sport, Recht und Wissenschaft zusammengearbeitet, um Prozesse zu entwickeln, die wissenschaftlich fundiert und praktisch umsetzbar sind. Unsere Aufgabe war es, diese Prozesse in eine intuitive Benutzeroberfläche zu übersetzen – sodass Nutzer nicht selbst herausfinden müssen, wie Good Governance funktioniert.

Ein Team mit Herz und Verstand

wellplayd ist das Ergebnis einer einzigartigen Zusammenarbeit: Janina Jaspers, die CEO, bringt tiefes Verständnis für die Anforderungen im Sport mit und hatte die Vision für diese Lösung. Als Mitgründer und technisches Team von u|screen unter der Leitung von Marcus Spiegel waren wir dafür verantwortlich, diese Vision in eine stabile, skalierbare und sichere Plattform zu verwandeln. Alexander Vielwerth steuert die rechtliche Expertise bei, und Raphael Brinkert macht die Geschichte von wellplayd sichtbar.

Das Advisory Board – darunter Univ.-Prof. Dr. Bettina Rulofs von der Deutschen Sporthochschule Köln und Dr. Tony Rostalski, Experte für Wirtschaftsstrafrecht und Compliance – stellt sicher, dass wellplayd immer am Puls der Zeit bleibt und die Bedürfnisse des Sports versteht.

Von der Vision zur Realität

Als wellplayd beim StarS-Kader Pitch-Event der Deutschen Sporthochschule Köln den ersten Platz gewann – vor einer Jury, der auch Jonas Hector angehörte – war das mehr als eine Auszeichnung. Es war die Bestätigung, dass diese Vision trägt. Jonas Hector sagte später, wellplayd sei nicht sein Favorit gewesen, als er nur die Beschreibung gelesen habe. Aber mit jeder Runde sei die Überzeugung gewachsen. Das zeigt: wellplayd muss man erleben, um zu verstehen, wie viel Potenzial darin steckt.

Warum jetzt?

Die Anforderungen an Sportvereine werden nicht weniger. Im Gegenteil: Good Governance, Compliance, Gewaltprävention – all das wird zunehmend wichtiger. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, Menschen für ehrenamtliche Arbeit zu gewinnen, wenn diese mit überbordender Bürokratie verbunden ist.

Der Sport verdient bessere Werkzeuge. Werkzeuge, die den Menschen Zeit zurückgeben, damit sie sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt – den Sport selbst.

Das Ziel

Mit wellplayd geht es nicht nur darum, Prozesse zu digitalisieren. Es geht darum, den Sport zu stärken. Sicherer zu machen. Und den Menschen, die sich Tag für Tag für ihn einsetzen, das Leben ein bisschen leichter zu machen.

Als technisches Gründungsteam sind wir stolz darauf, dass wir mit unserer Expertise dazu beitragen konnten, diese wichtige Mission Wirklichkeit werden zu lassen. Denn am Ende geht es um mehr als Software. Es geht um Vertrauen. Um Verantwortung. Um die Zukunft des Sports in Deutschland.